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Geschäftsführung
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Inhaber/-in
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Backen wie anno dazumal
Feldkirch - So wie es der Großvater einst buk, heißt das Motto in der Bäckerei Schertler.
Traditionelles Handwerk wird in der Feldkircher Innenstadt noch gelebt. Auch dank der Familie Schertler, die in der heimeligen Marktgasse ihre Bäckerei betreibt. Rund 80 verschiedene Brotsorten werden zubereitet, die aus 20 verschiedenen Teigen hergestellt werden. Hinzu kommen noch die süßen Köstlichkeiten wie der Sonntagszopf oder die Nusskipferln, für die die Traditionsbäckerei bekannt ist.
Über 1000 Handsemmeln
Dabei wird noch eifrig Hand an die feinen Gebäcksorten angelegt. Wir stellen jede Nacht alles neu her, erklärt Johannes Schertler (39), der den Familienbetrieb in der dritten Generation mit Bruder Matthias (37) und Vater Hanssepp führt. Was dies mitunter bedeutet, erklärt Michael Lanser, der täglich als erster in der Backstube steht: Am Wochenende gilt es schon mal, über 1000 Handsemmeln zu formen. Echtes Handwerk, bei dem Geschick und Schnelligkeit gefragt sind und das so etwas wie die Champions League unter den Bäckern ist. Und auch die Laugenbrezeln werden noch im Steinofen gebacken. Lehrlinge lernen noch das gute alte Handwerk.
Überhaupt wird bei den Schertlers auf Backen wie anno dazumal viel Wert gelegt. Noch heute wird das Gebäck aus der gleichen Rezeptur hergestellt wie bei der Firmengründung vor 84 Jahren. Das heißt, die Teige werden gehefelt und haben viel Zeit, ihr volles Aroma zu entfalten. Das Brot hat dadurch mehr Eigengeschmack, erklärt Johannes Schertler. Zudem wird wie es damals üblich war viel weniger Salz verwendet, was vom gesundheitlichen Aspekt vorteilhaft ist. Und es wird darauf geschaut, die Zutaten von regionalen Anbietern zu beziehen. Das Backen nach Tradition wird von den Konsumenten geschätzt. Neben vier Geschäften in Feldkirch übernahm Schertler vor drei Jahren auch den Standort der Bäckerei und Konditorei Muxel am Dornbirner Marktplatz. Ursprünglich stammen wir ja aus Dornbirn, weist Johannes Schertler darauf hin, dass die Wurzeln der Familie bis in die Messestadt reichen.
Starkes Traditionsbewusstsein
Das Traditionsbewusstsein der Familie spiegelt sich auch darin wider, dass der Sonntag als Tag des Herrn betrachtet wird. Deshalb bieten wir auch keinen Sonntagsbetrieb an, bekräftigt das Brüderpaar. Den Mitarbeitern ist an diesem Tag ihre Ruhe vergönnt. Und vorgefertigte Teiglinge aufzubacken und diese zu verkaufen, ist nicht unsere Art. Trotz aller Tradition ist das Unternehmen natürlich ein moderner Betrieb, der erst unlängst ein neues Geschäft in Feldkirch-Gisingen eröffnet hat. Das ehemalige Domig-Haus, das früher ein Textilgeschäft war, wurde zu einem Shop umgebaut, in dem es nicht nur Back- und Konditorwaren zu kaufen gibt, sondern auch gemütlich ein Kaffee getrunken werden kann
Fakten zur Firma
» Standorte: Feldkirch, Dornbirn
» 5 Filialen werden geführt, davon 4 in Feldkirch und 1 in Dornbirn
» 1928 von Josef Schertler gegründet; das Unternehmen wird in der dritten Generation geführt
» 10 Mitarbeiter im Verkauf, 15 in der Backstube.
Dietmar Hofer
Sehr gutes Brot. In der Bäckerei Schertler wird noch selbst gebacken und das schmeckt man einfach! Sollte man sich öfter mal gönnen, anstatt den Fertigteigmischungen aus dem Supermarkt...
Meiner Meinung nach wirklich die letzte Bäckerei im Lande die noch im stande ist Brot zu backen!;O)) ein riesen Lob und bitte weiter so!
An super Nußstolla hond se!
Wirklich die besten Nusskipfel und Rosinenbrötle im ganzen Land, wenn nicht Welt :)